My name is Chenda, what’s your name?

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Brieffreundschaften mit Kindern aus Hamburg

Im Januar hatte ich unser Steng-Hau-Projekt meiner Nichte Fiona und ihren Klassenkameraden der Klasse 6b am Corvey-Gymnasium vorgestellt. Die Kinder waren sofort Feuer und Flamme für das Projekt und hatten spontan den Wunsch, einen Briefkontakt mit den Kindern in Steng Hau herzustellen. Da traf es sich natürlich gut, dass ich einige Wochen später nach Kambodscha reiste und die tollen Briefe der deutschen Kinder an die Kinder in Kambodscha mitnehmen konnte.

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Stolz zeigen die Kinder in Steng Hau ihre Briefe aus Deutschland

Die deutschen Kinder hatten sich viel Mühe gegeben, ihre Briefe liebevoll mit Zeichnungen und Fotos zu gestalten und ihr Leben in Deutschland auf Englisch zu beschreiben. Wie Ihr auf den Fotos seht, haben sich die kambodschanischen Kinder riesig über die Briefe aus Deutschland gefreut, und sie gaben sich entsprechende Mühe mit ihren Antworten. Mir kamen beinahe die Tränen, so überwältigt war ich, als ich bei meinem zweiten Besuch in Steng Hau den Stapel mit den Antwortbriefen erhielt!

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Die Briefe der Kinder aus Steng Hau sind wunderschön geworden

Nicht nur waren die Briefe liebevoll gestaltet – auch das Englisch der Kinder ist bemerkenswert gut. So schreibt z.B. Vina: „Hello Fiona. My name is Vina. I am 13 years old. I study in grade 8. I study good at math. Usually I go to school at 6:40. I live in Tomnobrolok commune, Steng Hau district, Sihanouk province. I have four dogs. I have two brothers and one sister. In my free time I like watching television and listening to music. I like the colours white and green. I don’t like swimming and singing. At weekends I like to read comics. See you soon. From me, Vina“

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Vinas Brief

Einige der Kinder konnten sogar frei vortragen, was sie in ihren Briefen geschrieben hatten. Ich war schwer beeindruckt und kann nur einmal mehr sagen, unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit, und wir können stolz sein.

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Dabei ist es für Lehrer und Schüler oft schwer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren, denn der Platz unter den traditionellen Stelzenhäusern, wo die meisten unserer Englischklassen stattfinden, ist weder optisch noch akustisch in irgend einer Form nach außen isoliert. Neugierige säumen den Platz, es wird gescherzt und gestritten, man kann alles mithören oder -sehen. Außerdem wird es in Kambodscha das ganze Jahr über schon um kurz nach 18 Uhr dunkel, und die Beleuchtung ist spärlich, auch in den Unterrichtsräumen. Insofern ist es ganz besonders anerkennenswert, dass unter diesen erschwerten Bedingungen so guter Unterricht stattfindet.

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Der Unterricht findet im offenen Raum unter einem Stelzenhaus statt

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Um kurz nach 18 Uhr wird es das ganze Jahr über dunkel. Die Beleuchtung während des Unterrichts ist spärlich.

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Auch diese Kühe schauen beim Unterricht zu.

Deshalb an dieser Stelle noch einmal die Bitte an Euch alle: Unterstützt unsere Arbeit in Steng Hau weiterhin mit Euren Spenden! Spenden können überwiesen werden auf das Konto von „Zukunft für Steng Hau e.V.“, Konto-Nr. 744181900, BLZ 20070024, Deutsche Bank. IBAN: DE14200700240744181900, BIC: DEUTDEDBHAM. Alle Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar!

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Ein herzlicher Dank geht an Trevor Smith aus Australien, der mich mit seiner Partnerin Toni nach Steng Hau begleitet und fast alle Fotos dieses Eintrags gemacht hat. Wer weitere fantastische Fotos aus Kambodscha, aber auch von Flora und Fauna in Australien sehen möchte, kann hier schauen: http://trevors.smugmug.com/

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