Neue Laptops für Steng Hau

Im Oktober konnten wir fünf gebrauchte Laptops für insgesamt 1.000 US-Dollar erwerben, die auch sofort in unseren Computerklassen zum Einsatz kamen. Jetzt können die Kinder gleichzeitig an neun Computern am Unterricht teilnehmen, dabei drängeln sich teilweise mehrere Kinder um einen Computer. Insgesamt sind es derzeit 20 Kinder, davon neun Mädchen, die regelmäßig die Computerkurse besuchen und mit einem Zertifikat in Word, Excel und Powerpoint abschließen werden. Vielen Dank an unsere Spender!

Jetzt haben wir wieder neun Computer, die für den Unterricht genutzt werden können.

Neun von unseren derzeit 20 Computerschülern sind Mädchen.

 

Computerlehrer Sarath hat mit den vielen Schülern alle Hände voll zu tun.

Sarath und Titya bei den Verkaufsverhandlungen.

Computer- und Englischunterricht – My Heart Will Go On

Ebenso wie die Tagesaktivitäten an der Bildungshütte besuchte ich im Februar auch den Computerunterricht und die abendlichen Englischklassen. Es ist schön zu sehen, dass gerade auch viele Mädchen den Computerunterricht besuchen! Leider sind viele unserer Computer, die wir ja bereits gebraucht bekommen hatten und die sehr unter der großen Hitze leiden, inzwischen nur noch teilweise zu gebrauchen. Wir benötigen dringend neue.

Der Computerraum an der Bildungshütte. Durch Klicken auf das Foto wird es vergrößert.

Es ist schön, dass es besonders den Mädchen Freude macht, den Umgang mit dem Computer zu lernen.

In Kambodscha müssen die Schüler aufstehen, wenn der Lehrer kommt oder sie im Unterricht drankommen, und es gibt meistens Frontalunterricht, bei dem gemeinsam nachgesprochen wird, was der Lehrer gesagt hat. Daher wurde ich von unseren Englischklassen mit einem im Chor gesprochenen „Welcometo our class“ begrüßt. Nachdem ich mich bedankt und die Kinder aufgefordert hatte, sich wieder zu setzen, schallte, ebenso im Chor, „Thank you, teacher“ zurück. 

Zwar möchten die Schüler alle immer gern mit mir sprechen, wenn ich die Klassen besuche, aber dann fällt ihnen meistens doch nichts ein, was sie mich fragen könnten, und vor lauter Angst, etwas Falsches zu sagen, sagen sie lieber gar nichts. Das war diesmal in der Klasse von Kem Sokha anders. Die Arme schnellten nur so in die Höhe, als die Kinder aufgefordert wurden, Fragen zu stellen. Jedes Kind wollte unbedingt drankommen, und die Fragen sprudelten nur so: „Wie lange bist du schon in Kambodscha?“, „Welches kambodschanische Gericht magst du am liebsten?“, „Wie alt sind deine Eltern?“ – so ging es Schlag auf Schlag. Und die Kinder verstanden auch noch die Antworten! Ich war wirklich schwer beeindruckt.

In Kem Sokhas Klasse meldeten sich sofort fast alle Kinder, als sie aufgefordert wurden, mir Fragen zu stellen.

Richtig gerührt war ich, als ein Mädchen mit zarter Stimme alle drei Strophen von „My Heart Will Go On“, dem Filmsong des Titatic-Films, sang:

Wer unsere Arbeit in Steng Hau unterstützen möchte, kann dies über eine Spende tun:

“Zukunft für Steng Hau e.V.”
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Spenden sind von der Steuer absetzbar.

 

Sabines Besuch der Bildungshütte im Februar 2019

Im Februar besuchte ich, Sabine Nerling, bei meiner jährlichen Kambodschareise natürlich auch wieder für mehrere Tage unsere Bildungshütte in Steng Hau, und ich kann sagen, ich bin stolz auf das, was unsere beiden Sozialarbeiterinnen Chanthy und Sophy sowie unser Computerlehrer Sareth tagsüber dort leisten. Das Gelände ist dadurch, dass es so gepflegt ist und dort so viel Grün wächst, das von all unseren Mitarbeitern gehegt und gepflegt wird, wunderschön, und die Kinder kommen sichtlich gern. Das Angebot für sie ist aber auch vielfältig: Es reicht von Khmer-Unterricht über Malen, Basteln, Puzzlen, Lesen bis zum Tanzen und Toben. Zu all dem haben die Kinder sonst nirgendwo die Gelegenheit. Selbst die Kinder von reichen Leuten haben dies alles nicht, denn niemand macht sich sonst die Mühe, sich so intensiv mit Kindern zu beschäftigen und ihnen kindgerechtes Spielzeug und eine kindgerechte Umgebung zu schaffen.

Unsere gepflegte kleine Bildungshütte

360°-Blick über unser Gelände. Bitte einmal auf das Foto klicken, dann vergrößert es sich.

Strahlende Kinder an der Bildungshütte.

Vielfältige Aktivitäten

Chanthy unterrichtet das Khmer-Alphabet.

Auf kleinen Schiefertafeln üben die Kinder das Schreiben der Buchstaben.

Kreisspiele

Bewegungslieder

Anziehpuppen

Malen

Lesen

Und noch einmal Lesen

Klettern und Toben

Auch die etwas Größeren klettern gern.

Alte Autoreifen eignen sich ideal zum Spielen.

Legos sind immer beliebt.

Auch die Größeren lieben Legos.

Besonders gefreut hat mich die Geschichte dieses kleinen Jungen. Er kommt seit einigen Monaten zu uns an die Bildungshütte. Bevor er zu uns kam hieß es, er sei stumm, denn niemand hatte ihn je ein Wort sprechen hören. Doch inzwischen spricht er wie ein Wasserfall und hat die kreativsten Einfälle. Am liebsten baut und malt er Dinosaurier.

Stolz zeigt der Kleine seine Dinosaurier.

Die Fenster der Bildungshütte haben wegen der Hitze keine Scheiben, sondern schützen durch Maschendraht und unseren Nachtwächter vor Eindringlingen.

Unser Nachtwächter hatte diesmal eine ganz besondere Bitte an mich: Eine Liege, damit er nicht mehr auf einer einfachen Reismatte auf dem Boden schlafen muss, wo er beißenden Tausendfüßlern ausgesetzt ist.

Vielen Dank allen Spendern!!!

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Weihnachtsfeier an der Bildungshütte in Steng Hau

Am 25. Dezember 2018 fand an unserer Bildungshütte in Steng Hau eine kleine Weihnachtsfeier für die Kinder statt. Zwar ist Kambodscha ein buddhistisches Land, doch die Kambodschaner nehmen auch gern die Feiertage anderer Länder und Kulturen mit. Der Hintergrund der Feiertage spielt dabei keine Rolle – Hauptsache, man ist fröhlich. Wie man sieht, war dies für unsere Kinder definitiv der Fall.

Das Gelände der Bildungshütte war mit Luftballons geschmückt, und für die Kinder gab es Limonade und Kekse.

Die älteren Kinder helfen bei den Vorbereitungen.

Unsere Mitarbeiterinnen Chanthy und Sophy haben alle Hände voll zu tun, die Kinder in Reih und Glied aufzustellen.

Trotzdem drängelt sich alles um Sophy, als sie die Getränke verteilt.

Zufrieden machen es sich die Kinder mit ihren Getränken und Keksen auf den Stufen der überdachten Spielfläche bequem.

Reparatur- und Verschönerungsarbeiten an der Bildungshütte

Das Dach sowohl der Bildungshütte als auch der überdachten Spielfläche, die die Kinder vor Sonne und Regen schützt, musste dringend geflickt werden. Vor zwei Wochen wurden die Arbeiten in Angriff genommen und mit Hilfe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch schnell fertiggestellt.

Die überdachte Spielfläche mit dem kaputten Dach.

Bevor das neue Wellblech aufgelegt werden kann, muss das alte heruntergeholt werden.

Das durchlöcherte Wellblech wird abgenommen.

Zunächst muss alles runter.

Bereit für das neue Dach

Auf der Wiese werden die Materialien zurecht geschnitten.

Das Dach ist fertig.

Ein bisschen halsbrecherisch sieht das Herumgeturne auf dem Dach schon aus…

Als nächstes wurden die Bildungshütte und die Pfeiler der Spielfläche neu gestrichen, diesmal nicht nur in Gelb, sondern in Grün, Gelb, Blau und Rostrot.

Auch beim Streichen helfen alle mit. Vorne in der dunklen Jacke Nachwächter Sarith.

Englischlehrer Sophal

Englischlehrer Hing lacht eigentlich immer.

Computerlehrer Sarat beim Streichen.

Die letzten Arbeiten. Auch Projektleiter Thet (hockend), der mit mir das Projekt gegründet hat, legt Hand an.

Die Bildungshütte erstrahlt in neuem Glanz.

Nachtwächter Sarith mäht noch schnell den Rasen.

Die thailändische Firma RMSC, die derzeit in Steng Hau den Bau eines Elektrizitätswerks betreut, hatte unter den Mitarbeitern für unser Projekt gesammelt und dadurch die Reparatur- und Malerarbeiten mit ermöglicht. Nach Beendigung der Arbeiten, sozusagen zur Neueröffnung der Bildungshütte, bekamen unsere Kinder von den thailändischen Mitarbeitern bei einer kleinen Party Getränke und Snacks.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der thailändischen Firma RMSC

Erwartungsvolle Kinder

Die Kinder mit ihren Getränken und Snacks

Vielen Dank für die Hilfe!!!

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Erfolg durch Englischunterricht: Niep Sary

Niep Sary, eine unserer früheren Englischschülerinnen, zeigt auf eindrückliche Weise, wie wichtig unsere Arbeit in Steng Hau ist. Sary stammt aus einer armen Familie. Nie hätte sie sich die Gebühren für privaten Englischunterricht leisten können. Doch sie konnte fünf Jahre lang unsere Englischklassen besuchen, unterrichtet nun selbst Englisch und finanziert sich mit dem Unterrichten ihr Universitätsstudium. Solche Geschichten beflügeln und bestätigen uns, dass wir mit Euren Spenden das Richtige tun! Aber hört Sary selbst:

Und natürlich durfte auch dieses Jahr bei meinem Besuch in Steng Hau eine Stippvisite in mehreren der Englischklassen, die teilweise recht weit auseinander liegen, nicht fehlen.

Die Schülerinnen und Schüler sind eifrig dabei.

Jedes Kind musste einmal vorlesen, was auf der Tafel in Englisch und in Khmer geschrieben stand.

Vielen Dank allen Spendern, die den Englischunterricht ermöglichen!

Damit wir auch in Zukunft den Englischunterricht in Steng Hau finanzieren können, bitten wir weiterhin um Eure Spenden an:

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Besuch in der Bildungshütte im Mai 2018

Während meines diesjährigen Besuchs in Kambodscha im Mai besuchte ich selbstverständlich auch mehrmals unsere Bildungshütte, um mich von der Qualität der Arbeit dort zu überzeugen und darüber berichten zu können.

Der Eingang zum Gelände unserer Bildungshütte

Der Klassenraum ist mit den Buchstaben des Khmer Alphabets schön geschmückt

Wie immer hatte ich einiges an Kuscheltieren, Puzzles und anderem Spielzeug dabei, das mir im Laufe des Jahres in Deutschland für unsere Kinder in Steng Hau gegeben wurde. Die Kinder freuen sich immer riesig und beginnen sofort, aufs Kreativste damit zu spielen.

Die Kinder umringen den Koffer mit den mitgebrachten Sachen.

Welches Kind baut nicht gern mit Bauklötzen?

Die Puzzles hatte ich zwar schon voriges Jahr mitgebracht, aber sie waren noch völlig unbenutzt, da auch für unsere Mitarbeiter völliges Neuland.

Stolz zeigen die Kinder das fertige Puzzle.

Leider ist unser Spielplatz inzwischen unbedingt reparaturbedürftig. Die Kinder spielen mangels Alternativen trotzdem dort, aber wir benötigen dringend die finanziellen Mittel, ihn reparieren zu lassen!

Bei der Wippe fehlt ein Sitz, und auch das Klettergerüst ist recht abgerissen.

Dringend benötigt: eine neue Schaukel!

Das Klettergerüst, notdürftig geflickt.

Die Kinder spielen trotz des fehlenden gegenüberliegenden Sitzes weiter.

All diese Kinder freuen sich über das von uns bereitgestellte Angebot:

Nach getaner Arbeit fährt unsere Sozialarbeiterin Chanthy mit ihrer Enkelin und ihrem Neffen, die beide auch die Bildungshütte besuchen, nach Hause.

Damit wir den Kindern in Steng Hau weiterhin einen schönen und sicheren Raum zum Spielen und Lernen bieten können, bitten wir weiterhin um Eure Spenden an:

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Mitarbeiter-Ausflug zum Kbal Chhay Wasserfall

Unser inzwischen schon zur Tradition gewordener jährlicher Ausflug, den unsere Mitarbeiter sich redlich verdient haben, führte am 12. Mai zum Wasserfall Kbal Chhay, 16 Kilometer nördlich von Sihanoukville. Während unsere Mitarbeiter mit ihren Motorrädern aus Steng Hau heranfuhren, kam ich zusammen mit meinem früheren Mitarbeiter am Goodwill Center, Sokheang, mit dem Tuk-Tuk aus Sihanoukville.

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Sitah war schon früher immer mal wieder mein Tuk-Tuk-Fahrer

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Sokheang und ich im Tuk-Tuk

Um den viel befahrenen Highway Nr. 4 so weit wie möglich zu vermeiden, fuhr Sitah zunächst die staubigste Straße, die man sich denken kann, aus Sihanoukville hinaus. Ich kenne die Straße noch aus Zeiten, in denen nur auf den ersten paar hundert Metern überhaupt Häuser standen und es so gut wie gar keinen Verkehr gab, doch inzwischen wird die Straße – seit Monaten – zweispurig in beide Richtungen ausgebaut. Der Verkehr geht dabei einfach weiter, die Anwohner werden täglich in Staub gehüllt. Noch ist ein Ende der Bauarbeiten nicht abzusehen.

Vor den Toren der Stadt haben wir einen guten Blick über Sihanoukville, der die vielen Hochhausbauten zeigt.

Blick über Sihanoukville

Die letzten neun Kilometer zum Wasserfall führen über eine unbefestigte Straße mit dem für diese Gegen typischen roten Boden. Sitah muss sich ziemlich konzentrieren, um den vielen Schlaglöchern auszuweichen oder das Tuk-Tuk heil hindurchzubekommen, zumal durch nächtlichen Regen auch noch alles schlammig ist.

Neun Kilometer Staub- oder Schlammstraße führen zum Wasserfall.

Auf dem Weg zum Wasserfall kommen wir an diesem See vorbei.

Am Eingang zum Wasserfallgebiet lässt Sitah uns aussteigen. Er wird mit seinem Tuk-Tuk irgendwo im Schatten auf uns warten und sich an einem der vielen Stände eine Nudelsuppe zum Mittagessen gönnen.

Im Eingangsbereich zum Wasserfall

Eine kleine Brücke, die von Fußgängern und Motorrädern benutzt wird, führt über den Fluss zu den Wasserfällen. Das Überqueren der Brücke kostet pro Person 1.000 Riel, das sind umgerechnet 25 US-Cent.

Die Mitarbeiter aus Steng Hau sind bereits da. Sie haben einen der Picknickplätze für uns alle reserviert und Essen bestellt, so dass es als erstes ein gutes Mittagessen gibt. Dabei darf Bier mit viel Eis, das aus Plastikbechern mit dem Strohhalm getrunken wird, nicht fehlen.

Auf uns wartet ein reichhaltiges Mittagessen.

In Kambodscha wird meistens der ganze Vogel serviert. Der Kopf und die Füße gelten als besondere Leckerbissen…

Zwar trinke ich gar kein Bier, aber ein Foto vom Bier mit viel Eis und durch den Strohhalm getrunken darf nicht fehlen.

Nach dem Essen geht’s ins Wasser. Drei Wasserquellen fließen an dieser Ausflugsstelle zusammen, die die verschiedensten Möglichkeiten des Badens bieten: kühl oder eher warm, still oder bewegt oder sogar wie unter einer Massagedusche. Das meiste davon wäre wahrscheinlich in Deutschland verboten, da viel zu gefährlich…

An dieser Stelle ist das Wasser still, aber recht kühl.

An dieser Stelle kann man entweder gemütlich mitten im Wasserfall meditieren oder sich von den herabfallenden Wassermassen massieren lassen.

Und hier schließlich ist das Wasser angenehm warm, aber man muss aufpassen, nicht in die Tiefe gerissen zu werden.

Nach dem ausgiebigen Baden sind wir alle müde und halten eine kleine Mittagsruhe, bevor es wieder zurück geht. Es war ein richtig schöner Tag, an dem neben dem guten Essen und dem Baden auch viel gelacht und gescherzt wurde.

Ein schöner Tag geht zu Ende.

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Reis und Fischsoße für die Ärmsten der Armen in Steng Hau

Ende August bekam unser Projekt eine Spende in Form von Naturalien: Ihre Exzellenz Lady Brak Chansokha, Vorsitzende der Frauenvereinigung der Provinz Sihanoukville, die unsere Arbeit beim Fest zum 10-jährigen Bestehen der Bildungshütte im April kennengelernt hatte, spendete mehrere Säcke Reis, flaschenweise Fischsoße und Speiseöl sowie Konservendosen.

Ganz links Lady Brak Chansokha, die Spenderin, am Eingang zur Bildungshütte, zusammen mit mir, einem Village-Chief und unserem Projektleiter Thet.

17 Familien wurden von unseren Sozialarbeiterinnen Srey Leak und Lida als besonders bedürftig eingestuft, und jeweils ein Vertreter der Familie, meistens Mutter oder Großmutter, wurde zur Übergabe der Spenden in die Bildungshütte eingeladen. Jedes Spendengebinde bestand aus 25 kg Reis, sechs Fischkonserven, Seife, zwei Flaschen Bratöl, zwei Flaschen Fischsoße und 50.000 Riel (das entspricht 12,50 US-Dollar).

Thet und Chan Sophal mit den Vertreterinnen der 17 Familien, die als besonders bedürftig eingestuft wurden.

Die Bedürftigkeit ist den Frauen deutlich anzusehen.

Damit wir weiterhin besonders den Kindern in Steng Hau helfen können, sich und ihre Kinder später einmal gut versorgen zu können, bitten wir weiterhin um Eure Spenden an:

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Regenzeit in Steng Hau

Bereits im April kamen die ersten Regen in diesem Jahr, und im Nu ist das gesamte Geländer der Bildungshütte in einen See verwandelt.DSC02315

Ein Glück, dass wir uns vor fünf Jahren entschlossen hatten, eine überdachte Spielfläche zu bauen! Sie wird intensiv genutzt.

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Die meisten Wege in Steng Hau sind noch nicht asphaltiert, auch der Weg vor der Bildungshütte nicht. So ist es in der Regenzeit oft richtig schwer, überhaupt zu uns zu gelangen.

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Zum Glück hat unser Manager vor Ort, Chan Sophal, einen Arbeitseinsatz organisiert, bei dem alle unsere männlichen Mitarbeiter kräftig mit anpackten. Die Gräben neben dem Weg wurden von überwucherndem Unkraut befreit.

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Nachdem diese Arbeit getan war, wurden mehrere Ladungen Sand auf den Weg geschüttet – für die Kinder ein Fest, und für alle ist der Zugang zur Bildungshütte nun wieder leichter geworden.

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Leider kam im Juli zum Regen noch ein heftiger Sturm hinzu, der mehrere Palmwedel herunterriss und auf das Dach des Toilettenhäuschens sowie das Vordach der Bildungshütte schleuderte – beides wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und musste repariert werden.

Bitte unterstützt uns weiterhin mit Euren Spenden, damit auch Reparaturarbeiten wie diese weiterhin durchgeführt werden können!

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